Afghanen Al Qasim

Schön und Erfolgreich

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                                                         Wir sind Züchter im VDH      

Azari Al Qasim

21.02.1996 - 07.08.2006

Eltern:
Vater: Urdin Al Ghazi
Mutter: Rijada von Katwiga

Verbandsjugendsiegerin 1997 - JgBOB - JgBIS
CACIL-Prüfung
angekört für Schönheit und Leistung

Azari war eine sehr  liebenswerte Hündin. Sie war mit allen und jedem verträglich.
Hatte aber trotzdem sehr viel Stolz und Selbstbewusstsein.

Nachdem sie in der Jüngstenklasse immer mit vielversprechend beurteilt wurde und auch JüngstenBIS wurde, setzten

sich ihre Ausstellungserfolge in der Jugendklasse fort.  Vielfach mit Vorzüglich 1 und platziertem Vorzüglich bewertet wurde
sie 1997 auf der Verbandssieger-Ausstellung des Deutschen Windhundzucht- und  Rennverbandes mit dem höchsten
Jugendtitel des Verbandes geehrt. Azari wurde  Verbandsjugendsiegerin, beste Jugendhündin, beste ihrer Rasse in der
Jugend und beste der Ausstellung in der Jugend. Mehr konnte Azari an diesem Tag nicht erreichen.
Wir waren sehr glücklich über diesen Erfolg.

In der Offenen Klasse  wurde Azari auch vielfach mit vorzüglich 1 und 2 bewertet. Sie errang zwei  Anwartschaften auf
den Deutschen Champion und erreichte vielfach die  Reserve-Anwartschaft. Azari war meistens unter den
Platzierten ihrer Klasse.  Da Azari gerne auf die Rennbahn ging und zum Coursing war es  selbstverständlich,
dass sie die Lizenzen fürs Rennen und Coursing besaß.  Azari war leider nicht so schnell wie ihre Mutter
Rijada von Katwiga, bestand  aber durch ihre Beständigkeit die CACIL-Prüfung und durfte in der Gebrauchshundklasse
starten.

Am 2.1.2001 wurde Azari  Mutter von 9 Kindern. Es war unser D-Wurf, woraus Dilara und Denizli ebenso wie Dai Shan
die Ausstellungs- und Renn- bzw. Coursingkarriere fortsetzen. Sie  alle haben die CACIL-Prüfung bestanden.
Dai Shan und Denizli haben die Leistungsurkunden für Rennen und Coursing erreicht. Dahan-e, die 2004 zu uns
zurück kam, ist eine solide Ausstellungshündin und hat sehr viel Spaß auf der  Rennbahn und beim Coursing.

Leider war es Azari  nicht gegönnt ihre große Karriere weiter fortzusetzen. Durch einen  Tierarztfehler nach der
Geburt ihrer Kinder war Azari gesundheitlich angeschlagen. Es war ihr auch nicht vergönnt, ihrer großen Leidenschaft,
das  Coursing und Rennen weiter nachzugehen. Sie durfte im Training laufen.

Azari war nach der Geburt von einer Tierärztin Kalzium, welches nicht für Kleintiere sondern für  Großvieh zugelassen
war, unverdünnt gespritzt worden. Dies hatte zur Folge,  dass Azari von innen verätzt wurde. Sie schwoll im Schulterbereich
bis hin zum  Brustbereich an und nach 7 Tagen fiel ein Hautlappen in der Größe von ca. 15 x  10 cm herunter. Darunter waren
nur noch der Knochen und die Sehnen zu sehen.  Azari musste operiert werden und hatte durch verfaulendes Fleisch
eine Wundnaht vom Widerrist bis herunter zum Brustbein. Die Wunde war noch nicht  verheilt als Azari durch ihre
angeschlagene Gesundheit auch noch eine  Brustdrüsenentzündung, hervorgerufen durch Bakterien, bekam. Azari musste
innerhalb von 10 Tagen noch einmal operiert werden. Zu diesem Zeitpunkt machte der Tierarzt uns keine große Hoffnung,
dass Azari weiterleben würde. Sie  konnte ihre Welpen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr säugen. Ich werde den Augenblick
nicht vergessen, als Azari an der Wurfkiste stand und furchtbar  anfing zu schreien, weil sie ihre Welpen nicht versorgen
konnte und durfte. Dieses war ab diesem Zeitpunkt meine Aufgabe. Trotz aller Befürchtung meines neuen Tierarztes
schaffte es Azari sich zu erholen und war später auch wieder in der Lage, ihre Welpen liebevoll zu betreuen.

Diese Erkrankung war das Ende ihrer Ausstellungs- und Renn- bzw. Coursing-Karriere.

Mit 9 Jahren bekam Azari einen Gesäugetumor. Es musste ihr die Gesäugeleiste entfernt werden. Dieser Tumor war
gutartig, wuchs aber sehr schnell. Mit 9 1/2 Jahren hatte sie  einen Tumor auf der anderen Gesäugeleiste. Dieser musste
auch entfernt werden.  Ihr musste ebenfalls die Gesäugeleiste heraus genommen werden. Azari  entwickelte eine Allergie
auf die Nähfäden. Nach 7 Tagen lag Azari wieder auf  dem OP-Tisch, die Naht war aufgegangen. Bei der erneuten Operation
war ich  dabei. Der Tierarzt hat hervorragend gearbeitet, jedoch war einen Tag später  die Wunde wieder offen.
Die Wunde war entlang des Brustkorbes offen. Der Tierarzt machte mir Mut und sagte, dass die Wunde sich schließen würde.
Azari  war im Oktober operiert worden, Anfang 2006 war die Wunde zu. Es war ein  langer Weg, aber Azari hatte es
wieder geschafft.

Leider streute der Tumor und Azari hatte vor ihrem Tod inoperable Tumore in fast allen Organen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Azari dieses alles nicht hätte erleiden müssen, wenn die Tierärztin nach der
Geburt ihrer Kinder, nicht diesen fatalen Fehler gemacht hätte.

Wir hätten Azari gerne noch ein paar Jahre bei uns gehabt. Sie fehlt uns sehr. 

Bild der Wunde nach Kalziumgabe

 

 

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