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Der Azawakh
Rassebeschreibung des Deutschen-Windhundzucht- und Rennverband
Der Azawakh ist ein eleganter, mittelgroßer, glatthaariger Windhund mit einer hochaufgerichteten Silhouette und "gotisch" anmutenden Umrissen. Er ist der jüngste Spross innerhalb der orientalischen Windhundfamilie in Europa.
Obgleich es sich um eine alte und im Ursprungsland in Hochzucht gehaltene Rasse handelt, nahm die europäische Kynologie erst zu Ende der sechziger Jahre von ihr Kenntnis. Zu dieser Zeit wurden die ersten Exemplare nach Frankreich und wenig später ein Pärchen nach Jugoslawien eingeführt. Aus ihren Nachzuchten und vereinzelten Direktimporten ab 1985 nach Mittel- und Westeuropa, rekrutiert sich der größte Teil der Azawakh-Population.
In Deutschland hat sich der Azawakh seit seiner Einführung 1975 dank der züchterischen Initiative einiger Liebhaber rasch einen festen Platz innerhalb der Windhundrassen sichern können. bis heute sind fast 300 Exemplare im Zuchtbuch des DWZRV eingetragen.
Der Grund für diese erfreuliche Entwicklung liegt wohl in der Rasse selbst begründet. Der Azawakh besticht nicht nur durch die Harmonie und das Ebenmaß seines Gebäudes, sondern zeigt auch ein natürliches und instinktsicheres Verhalten, gepaart mit einem ausgeprägten Hetz- und Jagdtrieb. In ihm vereinen sich Schönheit und Rennleidenschaft: er eignet sich daher sowohl als Familien- als auch als Sporthund.
Seine äußere Erscheinung ist gekennzeichnet durch eine schlanke hochaufgerichtete Form, wobei die Körpergeometrie mit einem hoch auf gestelltem Rechteck umschrieben werden kann. Er weist eine flache und trockene Muskulatur und mäßige Winkelungen in der Vor- und Hinterhand auf. Der Rumpf ist kurz, die Rückenlinie gerade und steigt idealer Weise nach hinten leicht an. Die Kruppe und der Widerrist stehen gut hervor. Die Brust ist tief, nicht zu schmal und zum Bauch stark aufgezogen. Der nicht zu breite Kopf wird über dem schlanken Hals hochgetragen. Die Konturen des Schädels treten gut modelliert hervor. Die großen, leicht schräggestellten, mandelförmigen Augen werden durch die "geschminkten" Augenlider ausdrucksstark betont. Die Haut ist dünn und geschmeidig, das Fell ist samtig kurz und weich. Die Fellfarben reichen von Hellsand über alle Schattierungen des Rot bis zu dunkelbraun. Die schwarze Stromung ist erlaubt. charakteristisch sind die weißen Abzeichen an Kopf, Brust, Rute Vorder- und Hinterbeinen, die in ihrer Größe variieren und an den Pfoten bis auf wenige Härchen reduziert sein können. Der Gang ist leicht federnd und fließend. Die Schulterhöhe reicht je nach Geschlecht von 60 - 74 cm.
Die Steppen und Halbwüsten der südlichen Sahara und Sahelregion ist die ursprüngliche Heimat des Azawakh. Geographisch umfasst sein Verbreitungsgebiet die Grenzregion der Staaten Mali und Niger, in deren Zentrum sich das Azawakh-Tal befindet. Es ist ein gut über 1000 km langes und bis zu 100 km breites ehemaliges Flusstal, das mit zunehmend ariden Klima austrocknete. In ihm finden sich die typvollsten Vertreter der Rasse, so dass die Hunde in Europa standardmäßig unter diesem Namen erfasst wurden. In der Sprache ihrer traditionellen Besitzer, der blaugewandeten Tuareg-Nomaden, werden sie "Idiin'illeli" genannt, was soviel wie "Windhund der Freien" also der umherziehenden Nomaden heißt. Diese Unterscheidung ist deshalb wichtig, da in dieser Region auch eine sesshafte, ackerbauende Bevölkerung lebt, die ebenfalls windhundartige Hunde besitzt, die in der Tuaregsprache "Afäzo" und "Abaikor" genannt werden. Letztere reichen in ihrem Typ und Adel nicht an den "Idii" heran, der - und nur der - als Prototyp für den Standard zu gelten hat.
Die Geschichte des Azawakh ist zugleich auch die Geschichte seiner Züchter: der Tuareg. Dieses Berbervolk wird als das "Wüstenvolk par excellence" bezeichnet und beherrschte lange Zeit die zentrale Sahara zwischen Niger und Tripolitanien, zwischen Timbuktu und dem Tschadsee. Sie galten noch bis in unsere Zeit als die eigentlichen Herren der Wüste, obgleich sich in den letzten 20 Jahren ein dramatischer ökonomischer und politischer Wandel vollzogen hat, der zu einer schweren Dezimierung der Nomadenstämme und ihrer Haustiere, darunter auch des Azawakh, geführt hat.
Die Tuareg gehören ethnologisch der weißen Bevölkerung an, die noch ausgangs unseres Mittelalters als Nachfahren der "Garamanten" die nördliche Sahara, Tripolitanien und die Syranaika besiedelten. Erst mit dem Eindringen der arabischen Einwanderer nach Nordafrika wurden sie nach Süden in die Gebirgsstöcke der Sahara und in die Südsahara abgedrängt. Bereits vor dieser Periode müssen sie mit dem asiatischen Windhund Kontakt gehabt haben, denn der Azawakh zeigt viele morphologische Parallelitäten zu dem ursprünglichen asiatischen Windhundtyp, aus dem sich auch der Sloughi und der Saluki heraus entwickelte und dessen Wiege in Kleinasien liegt.
Die Tuaregstämme der südlichen Sahara, bekannt durch ihre hervorragende Zucht von Pferden, Rennkamelen und Rindern schufen mit ihrem tiefreichenden Verständnis für Natur und Kreatur auch diese edle Windhundrasse die bestens auf die Verwendungsfähigkeit in einem rauhen und extremen, fast menschenfeindlichen Klima abgestimmt ist. Die lange kulturelle und geographische Abgeschiedenheit der Tuareg bewahrte uns die Reinheit und Ursprünglichkeit der Rasse.
Der Azawakh genießt bei den Nomaden eine besondere Wertschätzung. Er lebt mit ihnen im gleichen Zelt und ist ein voll akzeptiertes Familienmitglied. Er übernimmt die Bewachung des Lagers und schützt die Herden vor Eindringlingen. Zum anderen ist er ein leidenschaftlicher Jäger und versorgt die Familie mit Fleisch, obwohl der rückläufige Wildbestand als auch die Jagd mit dem Gewehr die Hundehetze immer seltener werden lasen. Bevorzugte Beutetiere sind Gazellen, Hasen, Antilopen und auch die wehrfähigen Wildschweine. Dabei kommt dem Hund seine enorme Ausdauer und seine läuferische Geschicklichkeit zugute. Auch unebenes und unwegsames Gelände ist für ihn kein Hindernis, trotz seiner Feingliedrigkeit ist er sehr robust und verletzungsunanfällig.
Bei uns hat sich der Azawakh viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt. Er ist nicht nur ein guter Jagd. und Rennhund, er bewacht aufmerksam sein Terrain, ist gesellig und sucht Anschluss an die Familie seines Besitzers. Er möchte als Familienmitglied gelten und verteilt seine Zuneigung auf alle Personen. Er sucht den intensiven Kontakt zu seinem Besitzer und ist für Liebkosungen jeder Art sehr empfänglich.
Fremden gegenüber zeigt er anfänglich seine Zurückhaltung, die aber bereits nach kurzer Bekanntschaft in freudige Begrüßung und lebhaftes Interesse umschlagen kann. Dabei ist er in der Vergabe seiner Gunst durchaus wählerisch. Unproblematisch ist der Umgang mit Kindern. Sie werden rasch akzeptiert, freundlich und sehr rücksichtsvoll behandelt. Für einen Windhund ist der Azawakh gut erziehbar, auch wenn dies manchmal Geduld und Einfühlungsvermögen erfordert. Seine wache Intelligenz registriert dei kleinsten Nuancen in der Stimmung seines Besitzers: er reagiert schon auf eine kleine Geste oder eine Tonlage in der Stimme. Andererseits ist er selbst feinfühlig und sensibel und vermag mit seiner Körperhaltung und seinem dunklen, ausdrucksvollen Auge eine ganze Skala von Befindlichkeiten mitzuteilen. Sie reichen von ausgelassener Freude bis zu kummervoller Trauer, so dass man ihm schwerlich böse sein kann, wenn er mal über die Stränge schlägt. Eine zu harte Hand oder gar eine Dressur können ihn anhaltend kränken und machen ihn ängstlich und unsicher. Bietet man ihm seinen täglichen Auslauf und seine Bewegung, dann ist er ein ausgeglichener und ruhiger Hund und kann auch in einer Etagenwohnung gehalten werden. Während des Auslaufs kann man ihn auch von der Leine lassen; er zeigt einen guten Appell. Nur wenn er ein jagdbares Wild entdeckt hat dann ist er mitunter schwer wieder in seinem Jagdeifer zu bremsen.
Eine gute Alternative zu dem nicht immer ungefährlichen freien Auslauf bietet das Rennen auf unseren Rennbahnen, was dankbar von den Hunden angenommen wird. Ihre Jagdleidenschaft macht sie zu leicht auszubildenden Rennhunden, die mit wahrer Hingabe das "Hasenfell" hetzen.
Sind die Anforderungen an eine artgerechte Haltung eines Windhundes erfüllt, so sind die übrigen Haltungsbedingungen, wie Futter und Pflege leicht zu erfüllen. Er liebt eine normale, abwechslungsreiche Kost, wobei man auf eine genügende Ballaststoffbeimengung achten sollte. Eine spezielle Fellpflege ist kaum notwendig: gelegentliches Abwischen mit einem feuchten Leder oder einem Noppenhandschuh genügt.
Demjenigen, der bereit ist, auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen, wird er es mit seinem liebevollen, anschmiegsamen und treuen Wesen dankenchreibung des Deutschen-Windhundzucht- und Rennverband
Der Azawakh ist ein eleganter, mittelgroßer, glatthaariger Windhund mit einer hochaufgerichteten Silhouette und "gotisch" anmutenden Umrissen. Er ist der jüngste Spross innerhalb der orientalischen Windhundfamilie in Europa.
Obgleich es sich um eine alte und im Ursprungsland in Hochzucht gehaltene Rasse handelt, nahm die europäische Kynologie erst zu Ende der sechziger Jahre von ihr Kenntnis. Zu dieser Zeit wurden die ersten Exemplare nach Frankreich und wenig später ein Pärchen nach Jugoslawien eingeführt. Aus ihren Nachzuchten und vereinzelten Direktimporten ab 1985 nach Mittel- und Westeuropa, rekrutiert sich der größte Teil der Azawakh-Population.
In Deutschland hat sich der Azawakh seit seiner Einführung 1975 dank der züchterischen Initiative einiger Liebhaber rasch einen festen Platz innerhalb der Windhundrassen sichern können. bis heute sind fast 300 Exemplare im Zuchtbuch des DWZRV eingetragen.
Der Grund für diese erfreuliche Entwicklung liegt wohl in der Rasse selbst begründet. Der Azawakh besticht nicht nur durch die Harmonie und das Ebenmaß seines Gebäudes, sondern zeigt auch ein natürliches und instinktsicheres Verhalten, gepaart mit einem ausgeprägten Hetz- und Jagdtrieb. In ihm vereinen sich Schönheit und Rennleidenschaft: er eignet sich daher sowohl als Familien- als auch als Sporthund.
Seine äußere Erscheinung ist gekennzeichnet durch eine schlanke hochaufgerichtete Form, wobei die Körpergeometrie mit einem hoch auf gestelltem Rechteck umschrieben werden kann. Er weist eine flache und trockene Muskulatur und mäßige Winkelungen in der Vor- und Hinterhand auf. Der Rumpf ist kurz, die Rückenlinie gerade und steigt idealer Weise nach hinten leicht an. Die Kruppe und der Widerrist stehen gut hervor. Die Brust ist tief, nicht zu schmal und zum Bauch stark aufgezogen. Der nicht zu breite Kopf wird über dem schlanken Hals hochgetragen. Die Konturen des Schädels treten gut modelliert hervor. Die großen, leicht schräggestellten, mandelförmigen Augen werden durch die "geschminkten" Augenlider ausdrucksstark betont. Die Haut ist dünn und geschmeidig, das Fell ist samtig kurz und weich. Die Fellfarben reichen von Hellsand über alle Schattierungen des Rot bis zu dunkelbraun. Die schwarze Stromung ist erlaubt. charakteristisch sind die weißen Abzeichen an Kopf, Brust, Rute Vorder- und Hinterbeinen, die in ihrer Größe variieren und an den Pfoten bis auf wenige Härchen reduziert sein können. Der Gang ist leicht federnd und fließend. Die Schulterhöhe reicht je nach Geschlecht von 60 - 74 cm.
Die Steppen und Halbwüsten der südlichen Sahara und Sahelregion ist die ursprüngliche Heimat des Azawakh. Geographisch umfasst sein Verbreitungsgebiet die Grenzregion der Staaten Mali und Niger, in deren Zentrum sich das Azawakh-Tal befindet. Es ist ein gut über 1000 km langes und bis zu 100 km breites ehemaliges Flusstal, das mit zunehmend ariden Klima austrocknete. In ihm finden sich die typvollsten Vertreter der Rasse, so dass die Hunde in Europa standardmäßig unter diesem Namen erfasst wurden. In der Sprache ihrer traditionellen Besitzer, der blaugewandeten Tuareg-Nomaden, werden sie "Idiin'illeli" genannt, was soviel wie "Windhund der Freien" also der umherziehenden Nomaden heißt. Diese Unterscheidung ist deshalb wichtig, da in dieser Region auch eine sesshafte, ackerbauende Bevölkerung lebt, die ebenfalls windhundartige Hunde besitzt, die in der Tuaregsprache "Afäzo" und "Abaikor" genannt werden. Letztere reichen in ihrem Typ und Adel nicht an den "Idii" heran, der - und nur der - als Prototyp für den Standard zu gelten hat.
Die Geschichte des Azawakh ist zugleich auch die Geschichte seiner Züchter: der Tuareg. Dieses Berbervolk wird als das "Wüstenvolk par excellence" bezeichnet und beherrschte lange Zeit die zentrale Sahara zwischen Niger und Tripolitanien, zwischen Timbuktu und dem Tschadsee. Sie galten noch bis in unsere Zeit als die eigentlichen Herren der Wüste, obgleich sich in den letzten 20 Jahren ein dramatischer ökonomischer und politischer Wandel vollzogen hat, der zu einer schweren Dezimierung der Nomadenstämme und ihrer Haustiere, darunter auch des Azawakh, geführt hat.
Die Tuareg gehören ethnologisch der weißen Bevölkerung an, die noch ausgangs unseres Mittelalters als Nachfahren der "Garamanten" die nördliche Sahara, Tripolitanien und die Syranaika besiedelten. Erst mit dem Eindringen der arabischen Einwanderer nach Nordafrika wurden sie nach Süden in die Gebirgsstöcke der Sahara und in die Südsahara abgedrängt. Bereits vor dieser Periode müssen sie mit dem asiatischen Windhund Kontakt gehabt haben, denn der Azawakh zeigt viele morphologische Parallelitäten zu dem ursprünglichen asiatischen Windhundtyp, aus dem sich auch der Sloughi und der Saluki heraus entwickelte und dessen Wiege in Kleinasien liegt.
Die Tuaregstämme der südlichen Sahara, bekannt durch ihre hervorragende Zucht von Pferden, Rennkamelen und Rindern schufen mit ihrem tiefreichenden Verständnis für Natur und Kreatur auch diese edle Windhundrasse die bestens auf die Verwendungsfähigkeit in einem rauhen und extremen, fast menschenfeindlichen Klima abgestimmt ist. Die lange kulturelle und geographische Abgeschiedenheit der Tuareg bewahrte uns die Reinheit und Ursprünglichkeit der Rasse.
Der Azawakh genießt bei den Nomaden eine besondere Wertschätzung. Er lebt mit ihnen im gleichen Zelt und ist ein voll akzeptiertes Familienmitglied. Er übernimmt die Bewachung des Lagers und schützt die Herden vor Eindringlingen. Zum anderen ist er ein leidenschaftlicher Jäger und versorgt die Familie mit Fleisch, obwohl der rückläufige Wildbestand als auch die Jagd mit dem Gewehr die Hundehetze immer seltener werden lasen. Bevorzugte Beutetiere sind Gazellen, Hasen, Antilopen und auch die wehrfähigen Wildschweine. Dabei kommt dem Hund seine enorme Ausdauer und seine läuferische Geschicklichkeit zugute. Auch unebenes und unwegsames Gelände ist für ihn kein Hindernis, trotz seiner Feingliedrigkeit ist er sehr robust und verletzungsunanfällig.
Bei uns hat sich der Azawakh viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt. Er ist nicht nur ein guter Jagd. und Rennhund, er bewacht aufmerksam sein Terrain, ist gesellig und sucht Anschluss an die Familie seines Besitzers. Er möchte als Familienmitglied gelten und verteilt seine Zuneigung auf alle Personen. Er sucht den intensiven Kontakt zu seinem Besitzer und ist für Liebkosungen jeder Art sehr empfänglich.
Fremden gegenüber zeigt er anfänglich seine Zurückhaltung, die aber bereits nach kurzer Bekanntschaft in freudige Begrüßung und lebhaftes Interesse umschlagen kann. Dabei ist er in der Vergabe seiner Gunst durchaus wählerisch. Unproblematisch ist der Umgang mit Kindern. Sie werden rasch akzeptiert, freundlich und sehr rücksichtsvoll behandelt. Für einen Windhund ist der Azawakh gut erziehbar, auch wenn dies manchmal Geduld und Einfühlungsvermögen erfordert. Seine wache Intelligenz registriert dei kleinsten Nuancen in der Stimmung seines Besitzers: er reagiert schon auf eine kleine Geste oder eine Tonlage in der Stimme. Andererseits ist er selbst feinfühlig und sensibel und vermag mit seiner Körperhaltung und seinem dunklen, ausdrucksvollen Auge eine ganze Skala von Befindlichkeiten mitzuteilen. Sie reichen von ausgelassener Freude bis zu kummervoller Trauer, so dass man ihm schwerlich böse sein kann, wenn er mal über die Stränge schlägt. Eine zu harte Hand oder gar eine Dressur können ihn anhaltend kränken und machen ihn ängstlich und unsicher. Bietet man ihm seinen täglichen Auslauf und seine Bewegung, dann ist er ein ausgeglichener und ruhiger Hund und kann auch in einer Etagenwohnung gehalten werden. Während des Auslaufs kann man ihn auch von der Leine lassen; er zeigt einen guten Appell. Nur wenn er ein jagdbares Wild entdeckt hat dann ist er mitunter schwer wieder in seinem Jagdeifer zu bremsen.
Eine gute Alternative zu dem nicht immer ungefährlichen freien Auslauf bietet das Rennen auf unseren Rennbahnen, was dankbar von den Hunden angenommen wird. Ihre Jagdleidenschaft macht sie zu leicht auszubildenden Rennhunden, die mit wahrer Hingabe das "Hasenfell" hetzen.
Sind die Anforderungen an eine artgerechte Haltung eines Windhundes erfüllt, so sind die übrigen Haltungsbedingungen, wie Futter und Pflege leicht zu erfüllen. Er liebt eine normale, abwechslungsreiche Kost, wobei man auf eine genügende Ballaststoffbeimengung achten sollte. Eine spezielle Fellpflege ist kaum notwendig: gelegentliches Abwischen mit einem feuchten Leder oder einem Noppenhandschuh genügt.
Demjenigen, der bereit ist, auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen, wird er es mit seinem liebevollen, anschmiegsamen und treuen Wesen danken.
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